
Das Projekt läuft seit Mai 2004 und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Es ist eines von zwei nationalen Referenzprojekten zum Integrierten Küstenzonenmanagement (IKZM). Mit der gemeinsamen Unterzeichnung des sogenannten Stettiner Beschlusses im Jahr 2000 haben sich das Land Mecklenburg-Vorpommern und die Woiwodschaft Westpommern (Zachodniopomorskie) zur “Regionalen Agenda 21 Stettiner Haff – Region zweier Nationen" verpflichtet. Diese Regionale Agenda 21 erwähnt explizit das Küstenzonenmanagement als ein Kernthema der Zusammenarbeit und definiert die räumliche Basis für das Projekt IKZM-Oder.
Das Untersuchungsgebiet umfasst die Kreise Uecker-Randow und Ostvorpommern einschließlich der inneren Küstengewässer, also den Ostteil der Planungsregion Vorpommern. Damit wird ein landseitiger Bereich, der zwischen 30 und 60 km von der Küstenlinie entfernt liegt, berücksichtigt sowie zusätzlich die äußeren Küstengewässer bis zur 12 Seemeilen-Grenze einbezogen.
Satellitenaufnahme vom Stettiner Haff und der Pommerschen Bucht (2000), NASA public domain
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